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WiWi-Alumni
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WiWi-Tag 2007

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Am 22. Juni 2007 feierte der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die fünfte Auflage des WiWi-Tages. Auch dieses Jahr stand die Veranstaltung wieder ganz unter dem Motto "Time to come together..." - und so kamen viele viele Ehemalige, Studierende, Professorinnen und Professoren, Gastredner, Unternehmensvertreter, Freunde und dem Fachbereich verbundene Gäste auf den Campus Licher Straße.

An dieser Stelle finden Sie nun eine kleine Nachlese der wiederum sehr erfolgreichen Veranstaltung.

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Pressestimmen

Viele Besucher und beste Stimmung beim "Wiwi-Tag"

- Aus der Gießener Allgemeinen Zeitung -

Gießen (si). Eine vierstellige Besucherzahl und Partystimmung bis in die Nacht: Der diesjährige "WiWi-Tag", zu dem gestern der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität auf den Campus in die Licher Straße eingeladen hatte, war auch in der fünften Auflage ein voller Erfolg; wenngleich das Wetter nicht ganz mitspielte. Neben Musik, Kulinarischem und einem bunten Unterhaltungsprogramm gab es viele Fachinformationen. Die Professoren Wolfgang Scherf (Dekan) und Volbert Alexander als Vorsitzender des Fördervereins, der das alle zwei Jahre stattfindende Fest organisierte, hatte die Veranstaltung am Morgen Come Togethereröffnet. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema "Studieren in Deutschland" zeigte sich, dass die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge - die der Fachbereich im Wintersemester einführt - ungewöhnliche Allianzen zusammenbringen.

Ganz hinter dem modularisierten Studiensystem stand Georg Bachmeier, Leiter Personalrekrutierung Deutschland bei der Deutschen Bank. Die Vorbehalte gegenüber dem Kurzstudiengang Bachelor seien ein deutsches Problem; die Deutsche Bank stelle als Trainees bevorzugt Bachelor-Absolventen ein (Anteil im Konzern weltweit 80 Prozent), ihnen stehe jede Karriere offen. Leistungsunterschiede im Vergleich zu Master- oder Diplom-Abschlüssen seien spätestens nach einem Jahr nicht mehr festzustellen, sagte Bachmeier. Skeptischer waren Studiendekan Prof. Martin Morlock, der vor einer Aufweichung akademischer Standards im Studium warnte; Student Umut Sönmez, der daran erinnerte, dass ein Studium nicht nur unter dem Aspekt der berufsbezogenen Verwertbarkeit betrachtet werden dürfe; und die FDP-Landtagsabgeordnete und frühere hessische Wissenschaftsministerin Ruth Wagner, die erklärte, dass die Universität in erster Linie Ausbildungsstätte für die Forschung sei und sich nicht einfach an den Bedürfnissen von Unternehmen orientieren könne.

Im Übrigen bot das "ultimative Campusfest" (Eigenwerbung) wieder vielfältige Gelegenheit zum Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis. Beim "Markt der Möglichkeiten" waren ein Duzend heimische und überregionale Unternehmen vertreten, die ihre Arbeitsfelder potenziellen Praktikanten und künftigen Mitarbeitern nahe brachten. Auch die Professuren und studentischen Gruppen wie der Verein Aiesec oder der Arbeitskreis Börse stellten sich vor und beteiligten sich am Unterhaltungsprogramm, das vom "Lehrstuhl-Sudoku" über die Minigolf-Variante "Office-Putting" bis zum Karaoke-Wettbewerb und Tischfussballturnier reichte. Im Festzelt entpuppte sich die Bullriding-Maschine als Renner.

Im Abendprogramm waren dort die LLG-Schulband, die "Dance-Akademy" mit einer Tanzeinlage, Live-Musik mit der "All-Star-Assistenten-Band" und Vorführungen von Professoren angekündigt, später legte DJ Jens Nettler auf. Wie in den Vorjahren kamen zum Fest auch wieder viele - zum Teil von weit her angereiste - "Ehemalige".


Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis

- Aus dem Gießener Anzeiger -

GIESSEN (bl). Es ist ein Tag der Begegnung, ein Tag des Austauschs, der vor allem dem Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis dienen soll. Bereits zum fünften Mal schon lud der Verein zur Förderung des Fachbereichs (FB) Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität (JLU) zum WiWi-Tag ein. Um das Wir-Gefühl zu stärken, so Dekan Prof. Wolfgang Scherf in seiner Begrüßung, wird den Angehörigen und Ehemaligen des FB ein buntes Campusfest mit Fachprogramm, Messeständen, Barbecue und Festzelt geboten. Daneben galt es aber auch, Zukunftsperspektiven auszuloten und sich etwa mit den Erfolgsaussichten modularisierter Studiengänge auseinanderzusetzen.

"Studieren in Deutschland" lautete daher das Thema einer sehr anregenden Diskussion. Und das Podium, betonte Diskussionsleiter Prof. Volbert Alexander, Vorsitzender des WiWi-Fördervereins, war mit Ruth Wagner, Georg Bachmeier, Prof. Martin Morlock und Umut Sönmez "sehr kompetent" besetzt. Allerdings fanden nur wenige Studierende den Weg in den Hörsaal. Aus sich der Politik erläuterte Ruth Wagner, Vizepräsidentin des hessischen Landtages und einst Wissenschaftsministerin in Hessen, die Entstehungsgeschichte der Modularisierung. So sein schon 1988 die Kernidee entwickelt worden, die Mobilität und Flexibilität innerhalb des europäischen Hochschulraums zu verbessern.

Ebenso sei darüber nachgedacht worden, stärkere Praxisbezüge herzustellen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. In Bologna sei dann 1999 aber zunächst nur verabschiedet worden, zwei Abschlüsse zu schaffen. "Es besteht jedoch eine deutsche Neigung, dass die Umsetzung europäischer Rahmenbedingungen in Erbsenzählerei und Gleichmacherei endet", kritisierte Wagner. Niemand habe gesagt, dass ein Leistungspunktesystem entwickelt werden solle und selbst einzelne Vorlesungsinhalte miteinander vergleichbar sein müssten. Dennoch müsse sichergestellt sein, dass ein anerkanntes Niveau erreicht werde. Zugleich äußerte die Landtags-Vizepräsidentin ihre tiefe Überzeugung, dass es nicht schaden könne, nach wie vor über den Tellerrand des vorgegebenen Wissens hinaus zu schauen.

Eine Momentaufnahme aus dem Fachbereich nahm Studiendekan Prof. Morlock vor. Er führte aus, dass in den Wirtschaftswissenschaften die "Weichen schon früh gestellt worden" seien. Dabei habe auch die Frage erörtert werden müssen, ob der Bachelor - der sechs Semester umfasst - eventuell nur noch ein "erweitertes Vordiplom oder ein amputiertes Diplom" sei. In Gießen werde nun künftig in den ersten drei Semestern auf eine solide theoretische Ausbildung gesetzt, die helfe, sich schnell in Zusammenhänge einzuarbeiten. Dies sei durchaus straff organisiert. Die danach folgende Schwerpunktbildung lasse aber weiterhin gewisse Freiheiten.

Programm

Fachprogramm
10:45 Uhr Eröffnung und Grußwort durch den Dekan des FB 02, Prof. Dr. Wolfgang Scherf und den Vorsitzenden des Fördervereins, Prof. Dr. Volbert Alexander
11:00 bis
13:00 Uhr
Panel-Diskussion zum Thema "Studieren in Deutschland" - Hörsaal 4

Panelisten:
  • Georg Bachmeier, Deutsche Bank
  • Martin Morlock, Studiendekan FB 02
  • Umut Sönmez, stud. Vertreter im Senat der JLU
  • Ruth Wagner, Vizepräsidentin des Hess. Landtages
13:00 Uhr "Get together" auf dem Campus mit folgenden Aktivitäten:
Informations- und Kontaktstände bekannter deutscher Firmen,
Studentische Initiativen und Professuren des FB 02,
Möglichkeit sportlicher Betätigung im Rahmen eines Fun-Programms,
Gewinnspiele im Rahmen des Fun-Programms
Essen und Trinken ab 13:00 Uhr,
Kaffee und Kuchen ab 14:00 Uhr!
Abendprogramm
19:00 Uhr LLG-Schulband
ab 20:00 Uhr Tanzeinlage der "Dance Academy"
Live-Musik "All-Star-Assistenten-Band"
Aufführung der Professoren
ab 23:00 Uhr DJ Jens Nettler

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